Informationen über die Gemeinde Schönbrunn und ihre 5 Ortsteile
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Die Gemeinde Schönbrunn stellt sich vor
Der staatlich anerkannte Erholungsort Schönbrunn im "Kleinen Odenwald" liegt im Rhein-Neckar-Kreis, inmitten des Naturparks Neckartal-Odenwald und Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald. Im Norden und Osten eingerahmt vom Neckar, im Südwesten an den Kraichgau angrenzend. Das Gemeindegebiet wird von den Landesstraßen Nr. 590 und 595 durchzogen. Die nächsten Bahnstationen sind Eberbach, Hirschhorn und Meckesheim, Busverbindungen nach Eberbach und Heidelberg, Autobahnanschlüsse in Sinsheim oder Heidelberg. Schönbrunn mit seinen Ortsteilen Allemühl, Haag, Moosbrunn, Schönbrunn und Schwanheim hat eine Gemarkungsfläche von 3.448 ha und liegt von 117 m bis 466 m über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde zählt rund 3.000 Einwohner. Gemeindeeigene Kindergärten befinden sich in den Ortsteilen Haag und Moosbrunn. In Schönbrunn selbst besuchen unsere Kinder die Grundschule, weiterführende Schulen befinden in der benachbarten Stadt Eberbach und Gemeinde Lobbach.
In den einzelnen Ortsteilen sind mehrere kleinere Gewerbebetriebe angesiedelt. Trotz kontinuierlicher Weiterentwicklung der einzelnen Ortsteile hat keines den Zauber freundlicher Dörfer verloren.
Umgeben von ausgedehnten Wäldern und Feldern bietet unsere Gemeinde den Einwohnern, Gästen und Besuchern beschauliche Ruhe und Entspannung. Zahlreiche markierte Wanderwege laden ein zu Spaziergängen mit herrlichen Aussichten ins Neckartal. Die Kneippanlagen Allemühl und Schwanheim bieten körperliche Erfrischung und Abhärtung. Sehenswert sind die Burgruine Stolzeneck, das "Kirchel", der Reihersee sowie der Wildpark in der Nachbargemeinde Schwarzach.
Gastbetriebe und Privatquartiere bieten gepflegte Unterkünfte und Urlaub auf dem Bauernhof.
Weiter finden sich ein Reiterhof mit Reithalle und Turnierplatz, Tennis- und Sportplätze, Schießanlage, Bogensport-Anlage, im Winter Langlaufloipen, Kneippanlagen, Waldhütten zum Anmieten, Hallen - u. Freibad in Eberbach, Freibäder in Schwarzach und Reichartshausen, Minigolfplatz in Schwarzach.
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Einwohnerzahlen (Stand: 31.08.2009)
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Allemühl
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Haag
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Moosbrunn
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Schönbrunn
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Schwanheim
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Gesamtgemeinde
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355
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941
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506
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637
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502
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2.941
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Ortsteil Allemühl
Schon der Ortsname deutet darauf hin, dass das Dorf aus einer Mühlenansiedlung entstanden ist, die jedoch erst vom Ende des Spätmittelalters an nachzuweisen war. In der Tat hat es hier einmal sieben Getreide-, eine Öl- und eine Schleifmühle gegeben. Im Landesarchiv in Karlsruhe befindet sich eine Notiz, wonach Allemühl im Jahre 1509 aus "nit mehr, denn 2 Hüser" bestand. 1538 waren dort 3 "Hausgesäß" anzutreffen. Wie schon vor 1840 gehört Oberallemühl noch heute verwaltungsmäßig zu Schönbrunn. Hingegen wurde Unterallemühl bis zum 01. Januar 1972 von der damals selbständigen Nachbargemeinde Schwanheim mitverwaltet.Der bekannte Kunstmaler August Rumm lebte von 1940 bis 1950 in Allemühl.
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„In Silber (Weiß) über blauem Schildfuß
ein siebenspeichiges, siebenschaufeliges schwarzes Mühlrad“
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Herboldsmühle
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Heckenmühle
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Kirschenlohr-Mühle
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Heiße Heiner-Mühle
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Seifert-Mühle
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Helfrich-Mühle
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Seisler-Mühle
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Ehem. Schulhaus Allemühl
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Talblick Allemühl
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Luftbild Allemühler Tal
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Ortsteil Haag
Die früheste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1416; doch heute darf man annehmen, dass die ersten Ansiedler sich hier um 1000 niederließen. Der Name Haag (Hage) bedeutet eingehegtes Feld. Haag bestand aus zwei ursprünglich getrennten Wohnplätzen, Oberhaag und Unterhaag. Vom 16. Jahrhundert an lassen sich die beiden Häusergruppen und die weiter östlich gelegene befestigte Kirche nachweisen. 1419 ist Haag erstmals als Zubehör zur Herrschaft der Herren von Weinsberg genannt. Sie wurde damals durch Konrad von Weinsberg an Pfalzgraf Ludwig verkauft, blieb aber Wormser Lehen. 1507 kam Haag an Heinrich von Handschuhsheim, 1534 an Hans von Habern, 1566 an Hans Christoph von Landschad, danach an Sebastian Uriel von Appenzell, 1592 an Johann von Winneberg-Beilstein, 1602 an Pleickhard von Helmstadt und 1616 an Pleickhard Landschad, nach 1624 an Heinrich von Metternich und fiel mit dem Westfälischen Frieden an die Pfalz. Mit dem Übergang an Baden kam Haag 1803 zum Amt Neckarschwarzach. Von hier ab ist die Geschichte Haags mit der von Schönbrunn verbunden.
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„In Silber (Weiß) auf grünem Boden ein grüner Laubbaum, der grüne Stamm belegt mit dem schwarzen lateinischen Großbuchstaben H“
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Backhaus Haag
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Ehem. Schulhaus Haag
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Heimatwiesenhütte Haag
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Evangelische Kirche Haag
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Luftbild von Haag
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Ortsteil Moosbrunn
Moosbrunn wird im Jahre 1319 zum ersten Mal urkundlich genannt. Die Entstehung der Siedlung im Kleinen Odenwald reicht bis ins Hochmittelalter zurück. Zur Zeit seiner ersten Erwähnung gehörte Moosbrunn zur Stüber Zent und war im Besitz der Herren von Weinsberg. Es ist anzunehmen, dass die Gemarkung früher zum staufischen Reichsland um Wimpfen gehörte. Konrad von Weinsberg und sein gleichnamiger Sohn überließen 1319 Moosbrunn mit allen Rechten pfandweise Albrecht von Hirschhorn. Um 1380 fiel die Oberhoheit an die Pfalz, die Hirschhorn blieben Dorfherren. Bis 1803 blieb Moosbrunn Reichslehen. Die Ortsherrschaft kam 1632 an Pleickhard von Helmstadt und 1641 an die Grafen von Cronberg, danach an die Freiherren von Degenfeld und später an die Grafen von Erbach-Fürstenau. Die politischen Zugehörigkeiten des Ortes sind ab 1811 die gleichen wie die Schönbrunns.
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„In von Silber (Weiß) und Gold (Gelb) gespaltenem Schild vorn ein golden (gelb) bewehrter und rot bezungter schwarzer Adler, hinten ein rot bezungter, doppeltgeschwänzter schwarzer Löwe“
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Ehem. Rathaus Moosbrunn
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Ortsbild von Moosbrunn
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Luftbild von Moosbrunn
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Ortsteil Schönbrunn
Schönbrunn wird im Jahre 1262 erstmals urkundlich genannt. Als Rodungssiedlung entstanden, dürfte es im 11. oder 12. Jahrhundert im Bereich des Wimpfener Bannforstes angelegt worden sein. Ab dem 14. Jahrhundert sind die beiden Teile Ober- und Niederschönbrunn nachweisbar. Als ursprünglich Wormser Besitz kam das Dorf über das staufische Reichsland von Wimpfen zur Stüber Zent. Um 1380 ging die Herrschaft von den Hirschhorn an die Pfalzgrafen über. Der Ort wurde in der folgenden Zeit zusammen mit der Minneburg, einer vermutlich staufischen Reichsburg, mehrfach verpfändet, so 1371 an Konrad von Rosenberg, 1507 an Felizitas von Auerbach, 1520 an Wilhelm von Habern. Ab 1560 übte die Pfalz die Ortsherrschaft ununterbrochen aus. Mit der Kellerei Minneburg unterstand die Gemeinde dem pfälzischen Unteramt Dilsberg. Nach dem Anschluss an Baden wurde sie 1803 dem Amt Neckarschwarzach zugewiesen, bis dieses 1813 mit Neckargemünd vereinigt worden ist. Bei dessen Auflösung kam Schönbrunn 1857 zum Bezirksamt Eberbach und zusammen mit diesem 1924 zu Heidelberg. Der Ort verteilte sich auf drei Wohnplätze: Oberschönbrunn und das unmittelbar angrenzende Unterschönbrunn sowie das 2 km entfernt liegende Oberallemühl. Schönbrunn gilt als Arbeiterwohngemeinde. Zur Gemeinde Schönbrunn gehören seit dem 1. Januar 1972 die Orte Allemühl, Haag, Moosbrunn, Schönbrunn und Schwanheim.
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„In Silber (Weiß) auf grünem Boden ein roter Brunnen mit blauem Wasserstrahl“
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Ortsbild von Schönbrunn
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Ortsbild von Schönbrunn
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Brunnen am Rathaus Schönbrunn
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Evangelische Kirche in Schönbrunn
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Ortsbild von Schönbrunn im Winter
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Rathaus Schönbrunn im Winter
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Luftbild von Schönbrunn
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Ortsteil Schwanheim
Der Ort wird zum ersten Mal als Schwanden in einer Urkunde erwähnt. In der gleichen Urkunde findet auch Allemühl seine erste Nennung. Der Ort entstand im Bereich eines schon vorhandenen Zentwaldes, was zu komplizierten Herrschafts- und Gemarkungsverhältnissen führte. Ursprünglich gehörte Schwanheim zur Stüber Zent und kam um 1380 an die Kurpfalz. Die Ortsherrschaft wurde von den einstigen Reichsburgen Minneburg, Schwarzach und Helmstadt ausgeübt. Man nimmt an, dass diese Dreiteilung auf die Stauferzeit, womöglich schon auf die Siedlungsgründung zurückgeht. Die Rechte der Helmstädter sind 1671 nochmals zwischen den von Berlichingen und den Auerbach geteilt worden. Mit dem Übergang 1810 an das Amt Neckarschwarzach läuft die weitere geschichtliche Entwicklung parallel mit der Schönbrunns.
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„In Rot auf blauem Wellenschildfuß
ein silberner (weißer) Schwan“
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Ortsbild von Schwanheim
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Evangelische Kirche in Schwanheim
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Hohfeldhütte in Schwanheim
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Brunnen bei der Kneippanlage Schwanheim
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Ehem. Rathaus Schwanheim
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Ehem. Schulhaus Schwanheim
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Luftbild von Schwanheim
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